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IMMISnet

ist ein immissionsklimatologisches Ausbreitungsmodell. Das Modell beschreibt den stationär behandelten Prozess der Verdünnung und des Transports von Schadstoffen aus Punkt-, Linien- oder Flächenquellen unter der Annahme einer Gaußschen Normalverteilung. Gaußsche Ausbreitungsmodelle sind seit Jahren erprobte Instrumentarien für immissionsklimatologische Fragestellungen im Rahmen von Luftreinhalteplänen oder Genehmigungsverfahren.

Regionaler Hintergrund verursacht durch Straßenverkehr

Anwendungen

  • Berechnung regionaler und urbaner Hintergrund-belastung

  • Berechnung von Überdachkonzentrationen für mikroskalige Untersuchungen in Straßenschluchten

  • Berechung stündlicher Immissionen an den Rezeptorpunkten

  • Berechnung statistischer Kenngrößen (Jahresmittelwert oder Perzentile der Summenhäufigkeit)

  • Gleichzeitige Berechnung von bis zu 10 Stoffen, u. a. PM10 und PM2,5

Eingangsdaten

  • Meteorologische Daten (Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Stabilität): repräsentative Häufigkeitsverteilung oder Zeitreihe

  • Emissionsdaten: Flächenquellen, Linienquellen und Punktquellen

  • Rezeptordaten: Lokalität und Höhe

Funktionen

  • Datenhaltung der Emissionsquellen und Rezeptoren im GIS-Datenformat Shape

  • Direkte Berücksichtigung von Emissionsquellen aus unterschiedlichen Shapes

  • Direkte Verwendung der Ergebnisse zur Visualisierung und Analyse im GIS

  • Direkte Unterstützung der Hintergrundkonzentrationsberechnung für IMMISluft-Datenbanken

  • Emissionsquellen auf Stundenbasis anhand von Ganglinien

  • Modellrechnung auch im Batchmodus außerhalb der GIS-Umgebung möglich

  • Emissionskataster zur graphischen und tabellarischen Analyse der Emissionen, getrennt nach Schadstoffen, Quellgruppen oder Shapes

  • Zusammenfassung aller verwendeten Projektparameter

GIS Integration

Die Anwendung ist in die Benutzeroberfläche von ArcGIS® integriert.

Dialog zum Editieren der Quellen
Überblick über die Emissionen im Emissionskataster